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Mit dem Ausspruch, dass Spiele zwar durch die Offensive, aber Meisterschaften durch die Defensive gewonnen werden, ist jeder Basketballinteressierte schon einmal konfrontiert worden. Es ist eine dieser vermeintlichen Binsenweisheiten, die ein erstaunliches Eigenleben annehmen undschnell zu Allgemeingut werden,wenn einfach nur oft genug wiederholt. Inwieferndiese am Ende des Tages tatsächlich noch mit den Fakten übereinstimmen, wird später dann selten hinterfragt.

Die These von der strukturellen berlegenheit der Defense ist ein besonders interessanter Fall, denn sie steht eigentlich im Gegensatz zum common sense. Basketball ist nämlich per design ein Offensivspiel. Der Angreifer wird strukturell vom Regelwerk bevorteilt: ein Verteidiger muss sich, will er korrekt spielen, immer vor dem Angreifer auf der angestrebten Position befinden, ansonsten begeht er ein Foul. Der Angreifer, besonders da nur er vorab weiß, wo auf dem Court er hin will, hat also immer die entscheidende Nasenlänge Vorsprung vergleichbar mit einem Formel 1 Fahrer, der immervon der Pole Position startet. Verdeutlicht wird das insbesondere durch die Anzahl der begangenen Offensiv und Defensivfouls, da letztere erstereum ein Vielfaches übersteigen: In der Saison 2013/14 gab es 12.318 Defensivfouls (DF) zu 911 Offensivfouls (OF), was einem Faktor von 13,5:1 entspricht; 2014/15 ist das Verhältniszur Stunde gar fast17:1.

Diese regelbedingte Bevorteilung des angreifenden Spielers macht es einer Verteidigung im Prinzip unmöglich, den gegnerischen Wurf vollends zu unterbinden. Von durchschnittlich 74 Angriffen pro Spiel (auch Pace genannt) enden nur ca. Ballverlusten(18,3%); die restlichen rund 60 Angriffe resultieren inWurfversuchen oder demGang an die Freiwurflinie. Gute Verteidigungbeschränkt sichalso praktisch darauf, dem Gegner das Werfen nach Möglichkeit nicht zu einfach zu machen. Nichts misst jedoch die defensive Effektivität so objektiv und genau wie dasDefensive Rating (DRtg), welches die zugelassenen gegnerischen Punkte pro 100 Ballbesitze angibt. Gleiches gilt für seinen Zwilling, dasOffensive Rating (ORtg) im Hinblick auf die Effektivität eine Teams im Angriff. Grund dafür ist, dass es eben unabhängigvom Tempo, welcheseine Mannschaft durchschnittlich spielt,sämtliche Aspekte des Spiels Trefferquote, Freiwürfe, Reboundverhalten, Turnover usw. vereint in dem, was am Ende wirklich zählt: wie viele Punkte man selbst erzielt pro Angriff und wie viele der Gegner.

Für unsere Betrachtung, ob Meisterschaften tatsächlich primär über die Defense gewonnen werden,vergleichen wir daher für die letzten 11 Spielzeiten (vorher sind keine Boxscore Daten verfügbar) die Platzierung aus der regulären Saison in Sachen Offensive und Defensedes letztendlich gekrönten Meisters und seinesFinalgegners.

Rankings sind zwar eine vereinfachende, aber durch diese Einfachheit eben auch sehr zugängliche Methode, um eineallgemeineAussage über die relative Klasse eines Team in Offense undDefense (oder in beidem) zu treffen.

Gute Offense setzte sich häufigerdurch

Das Offensiv /Defensiv Ranking der Finalgegner der vergangenen elf Spielzeiten stellt sich wie folgt dar:

In denletzten drei Spielzeitenwurde immer dasbeste Offensivteam der Liga auch Champion;das beste Defensivteam kam hingegen nur einmal überhaupt bis ins Finale (ALBA Berlin 2013/14).

Die Gesamtbilanz aller11 Finalserien: 9 mal setzte sich jenesTeam durch, welches diebessere Offense als der Gegner hatte; einzig 2005/06 und 2004/05 triumphierte das schlechtere Offensivteam (die Coaches hießen hier Sasa Obradovic und DirkBaumermann ).

Hingegen gingdoppelt so häufig sogar dasschlechtere Defensivteam als Siegeraus der Seriehervor: 2013/14, 2012/13, 2007/08 und 2005/06.

DieChampions belegenim Schnitt Platz3,1 in der Offensive, und Platz3,6 in der Defensive. Hier sticht die ra der Brose Baskets unterDirk Bauermann nach unten hervor, in der die Mannschaftzweimal alssiebt bzw. Die Meisterschaft 2004/05 kann aber getrost als Paradebeispiel wenn auch Einzelfall für die These Offense wins games, defense wins championships“ gelten, denn hier wurde die beste Offense der Liga (Frankfurt)durch die beste Defense (Bamberg) bezwungen.

Betrachtet man nurdieletzten 5 Jahre, belegtendie Champions im Schnitt Rang1,
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8 in der Offensive und nur Rang 3,6 in der Defensive. In jüngster Vergangenheit spielt also die Offensivleistung eine deutlich wichtigere Rolle.

Fast ausschließlich wurde in jenen 5 Jahren dasbessere Offensivteam Meister; bei der einzigen Ausnahme 2010/11 Vizemeister ALBA (ORtg Rang 1; 115,0)vs.

Eine interessantes Nebenergebnisder obigen bersicht ist, wie sehr sichdie Entwicklung der Liga in den letzten Jahren verändert hat. Es ist ein eindeutiges Anzeichen der fortschreitenden Professionalisierung vor allem der Spitzenteams, dass in jüngster Vergangenheitdeutlich weniger Streuung zu beobachten istund nominell schwächere Teams seltener berraschungscoups landenkönnen. Situationen wie noch zu Beginn bzw. Mitte des vorigen Jahrzehnts, als Teams mit der fünftbesten Offense und sechstbesten Defense (Bamberg 2004) oder gar achtbestenOffensive und zwölftbesten Defensivewie Artland 2007 noch bis ins Finale kommen, sind heutzutage ausgeschlossen.

Auch die mitunter große Abweichungzwischen der Offensiv und Defensivleistung bei einzelnen Teams hat in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Solche krassen Beispielewie Nummer 1 in Offense, aber Nummer 11 in Defense“ gibt es nicht mehr; diedurchschnittliche Differenzzwischen offensiver und defensiver Platzierung betrug 2,6 in den letzten 5 Jahren, während es 2003/04 2008/09noch 3,6 war.

Die Spitzeder Ligaistunter dem Stricheinfach besser geworden,dichter zusammengerücktund viel wenigeranfällig für Ausrutscher. Wenn zum Beispiel in einem Jahr das Feld sehr eng beieinander istundeventuell der Abstand zwischen Platz 1 und 3 nur ein Punkt auf 100 Ballbesitze beträgt,würde das hintere Team trotzdem mit Rang 3 gelistet sein, auch wenn es in anderen Jahren damit vielleicht auf 2 oder 1 gelandet wäre. Ebensosagt die bloße Platzierung nichts über den tatsächlichen Leistungsabstand aus (zwischen 1 und 4 kann es sehr eng sein, während zwischen 4 und 8 Welten liegen können).

Viel wichtiger ist es jedoch noch einmal festzustellen, dass die artifizielle Trennung zwischen Offense auf der einen und Defense auf der anderen Seite im Prinzip wenig zielführend ist. Beide Teilehängen so eng zusammen und bedingen sich gegenseitig gute Defense führt zu einfachen Punkten vorne, und selbst vorne scoren(am besten: an die Freiwurflinie gehen) ist an sich die beste Verteidigung, weil der Gegner erst einwerfen muss und nicht sofort aus Rebound oder Ballverlust zum Fastbreak übergehen kann. Jedochwird genau eben das durch die Aussage Offense wins games, defense wins championships“ suggeriert: dass die eineFacette des Spiels der anderen grundlegend überlegen ist. Diese objektivoptimale Spielweise, die man nur befolgen muss, um Meister zu werden, gibt es nicht. brigens: Gäbe es sie, würde sie natürlich jeder anwenden und der vermeintliche Vorteil wäre dahin.

Vorab, super Artikel, ich gebe mal meine zwei Cents als NBA Fan dazu.

Der Ausspruch: wins games, defense wins championships ist wie vieles im Basketball in den USA geprägt worden. Wenn ich mich richtig entsinne dann von Pat Riley. Und ich bin der Meinung, dass er absolut zutreffend ist.

In meinen Augen schließt diese Aussage nicht aus, dass man mit einer guten Offensive Meister werden kann, sie sagt lediglich aus, dass das alleine niemals zum Gewinn einer Meisterschaft reichen würde.

In der NBA holen die fast pace, offense only Truppen, wie es jahrelang die Denver Nuggets unter George Karl, Mavs und Warriors unter Don Nelson waren keine Meisterschaften, nein, die holen spätestens in den Playoffs keinen Blumentopf mehr. Wenn du deine Gegner gnadenlos überrennst gewinnst du damit Spiele, gerade in der regulären Saison, in der NBA wird das Spiel jedoch in den Playoffs langsamer, methodischer, jeder Ballbesitz zählt und was dir am Ende des Tages dann den Sieg bringt ist wenn du aus einer soliden Defensive agierst, die in den entscheidenden Stretches des Spiels dazu in der Lage ist Stops zu generieren.

In meinen Augen ist das hier die Kernaussage, du wirst nicht Meister wenn du in den Playoffs nicht in der Lage bist anständig zu verteidigen, dass du natürlich vorne auch den Ball in den Korb bringen musst ist natürlich klar, aber wenn du in der Lage bist Fehler die du vorne begehst durch gute Defensive und Stops, und dazu gehören nicht nur Steals oder erzwungene Turnover sondern auch in erster Linie Fehlwürfe mit erfolgreichem Defensivrebound, auszugleichen,
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dann ist das in den Playoffs oftmals der Schlüssel zum Sieg.

Weswegen es meines Erachtens nicht sinnvoll ist zum widerlegen der These Regular Season Stats heranzuziehen.