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Die Marketingexperten der Autohersteller bedienen sich gerne der Strategie, ihren Modellen aus Imagegründen das Kürzel „Sport“ zu verpassen. Bislang war dieser Schachzug für etwas kleiner bemessene Autos reserviert. Auffälligste nderung sind die beiden weißen GT Streifen, die sich der Transporter vom legendären Sportwagen Ford GT aus den 60er Jahren leiht. Ein weiterer Eyecatcher sind die für einen Transporter nahezu monströsen 18 Zoll Felgen mit Niederquerschnittsreifen der Größe 235/45. Passend dazu wurden die Radhäuser verbreitert. Ebenso haben die Ford Designer Front und Heckschürze dem sportlichen Auftritt entsprechend modifiziert. Durch die große Nachfrage bei den Händlern und den unerwarteten Zuspruch der Kunden ist das Modell jetzt unlimitiert erhältlich. Denkbar wäre sogar ein Transit Sport Modell mit dem neuen, 200 PS starken 3,2 Liter Motor. Konkrete Pläne hierfür gibt es laut Dr. Er ersetzt den bisherigen 2,2 Liter Vierzylinder mit 130 PS. Außerdem wächst das Drehmoment des Selbstzünder Aggregates von 310 auf 350 Newtonmeter. Die Leistungs und Drehmomentsteigerung wird unter anderem durch ein neu kalibriertes Motormanagement und die Verwendung eines Turboladers mit variabler Turbinengeometrie erzielt. Ford gibt keine Sprintzeit an, bedenkt man die üppigen Außenmaße und das relativ hohe Leergewicht von beinahe 1.700 Kilogramm, kommt subjektiv ein fast sportliches Fahrgefühl auf. Die Beschleunigung kann bereits im unteren Geschwindigkeitsbereich als relativ spritzig bezeichnet werden, wobei der Transit Sport natürlich gewichtsbedingt nie die Lebendigkeit eines Pkw erreichen wird. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 165 km/h begrenzt. Das ist auch gut so, voll beladen kommen die ohnehin schon nicht sonderlich kräftig zupackenden Bremsen höchstwahrscheinlich an ihre physikalischen Grenzen. Mit unserer zugegebenermaßen von Ford schwerpunktgünstig niedrig angebrachten 400 Kilo Ladung zeigte er verhältnismäßig wenig Wankneigung in flotten Kurven. Bei normaler, praxisnaher Beladung sollte vor engen Kurven auf alle Fälle deutlich herabgebremst werden. Die Federung präsentiert sich in einer ziemlich straffen aber nicht unkomfortablen Abstimmung. Vorbei sind die Zeiten, als Transporter Bodenunebenheiten mit nicht enden wollendem Geschaukel quittierten. Bei Nutzfahrzeugen mit ständig wechselndem Beladungszustand und damit auch wechselnden Fahreigenschaften ist das ein nicht zu unterschätzender Punkt.

Viele Getränkehalter und Ablagen

Das Cockpit wirkt auch für ein Nutzfahrzeug auf den ersten Blick etwas unaufgeräumt. Das Lenkrad ist mit unzähligen Hebeln und Knöpfen versehen und auch das Armaturenbrett wurde keinesfalls nach der „Weniger ist mehr“ Devise entworfen. Wie es sich für einen Transporter gehört, besitzt der Transit Sport allerdings eine Unzahl an Getränkehaltern und Ablagefächern. Auf dem Armaturenbrett kann ein kleiner Tisch ausgeklappt werden. Etwas unpraktisch ist der Verstellmechanismus für die Außenspiegel. Des Weiteren ist im Preis das so genannte Sichtpaket inbegriffen. Es umfasst eine beheizbare Frontscheibe, Nebelscheinwerfer, einen Scheibenwischer mit Regensensor, einen Scheinwerfer Assistenten mit Tag /Nachtsensor und eine getönte Wärmeschutzverglasung.

Wer kauft sich also den Ford Transit Sport? Potenzielle Kunden könnten bisherige VW T5 Käufer sein, denen es vor allem auf eine gelungene Optik ankommt und die ihr Fahrzeug am Wochenende gerne als Wohnmobil nutzen möchten. Laut Ford stößt das Sondermodell besonders bei mittelgroßen Betrieben auf reges Interesse, in denen der Chef auch mit dem Dienstwagen unterwegs ist und diesen vielleicht sogar privat nutzt. Bleibt nur noch die Frage des Preises zu klären: 28.400 Euro verlangt Ford für die sportliche Variante des erfolgreichen Kastenwagens inklusive Sichtpaket. Das sind etwa 7.000 Euro mehr als das vergleichbar motorisierte Basismodell kostet.
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