uggs online shop Ford Focus 2014 im Test

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Wir sind Weltmeister. Das sagen nicht nur deutsche Fußball Fans, sondern auch Ford. Denn der Focus ist derzeit die meistverkaufte Pkw Modellreihe der Welt: Alle 90 Sekunden läuft irgendwo ein Focus vom Band, in über 140 Märkten wird der Kompakte angeboten. Nummer Eins ist der Wagen in China, in Europa liegt er auf Rang zwei und selbst in den USA rangiert er auf dem fünften Platz. Aber ein globales Produkt zu sein, bringt auch Schwierigkeiten mit sich. Jede Region hat andere Vorlieben, was Design und Motoren betrifft. Es ist kein Facelift, das man mit der Lupe suchen muss. Selbst stark Kurzsichtige erkennen auch ohne Brille, welch Hochbetrieb in der Designabteilung geherrscht hat. Wirkte die Frontpartie bislang irgendwie unfertig, sorgt die neue Nase für einen Wow Effekt. Der verchromte Grill ist zum Glück nicht so monströs wie bei anderen Ford Modellen, flankiert wird er von scharf geschnittenen Scheinwerfern. Ohne bertreibung kann in dieser Hinsicht vom „Aston Martin des kleinen Mannes“ gesprochen werden. In den Kofferraum passen beim Fünftürer zwischen 316 und 1.215 Liter (mit Notrad), beim Turnier genannten Kombi sind es 476 bis 1.502 Liter. Sehr sympathisch sind die durchdachten Detaillösungen des Focus. So gibt es an der Heckklappe des Fünftürers jeweils links und rechts einen massiven Zuziehgriff. Unbedingt bestellen sollte man den 150 Euro teuren Türkantenschutz, bei dem sich nach dem ffnen der Türen kleine Plastikleisten um die Kanten schmiegen. Warum ist da eigentlich noch kein anderer draufgekommen?

Weniger ist mehr

Die radikalste Focus nderung ist sofort nach dem Einsteigen zu bemerken. Nicht nur wir hatten beim bisherigen Modell das zerklüftete, mit Knöpfen übersäte Armaturenbrett mit Winz Monitor scharf kritisiert. Aus, vorbei, Geschichte. Jetzt ist der Arbeitsplatz im Focus sowohl deutlich hochwertiger als auch um Meilen übersichtlicher. Zentraler Dreh und Angelpunkt ist ein Acht Zoll Touchscreen (1.000 Euro Aufpreis, Serie ab Business), der in vier große Bereiche unterteilt ist: Telefon, Navigation (sofern vorhanden), Musik und Klimatisierung. Das hilft bei der intuitiven Bedienung, im Zweifelsfall hilft der Druck auf die Home Taste. Besonders stolz ist Ford auf die verbesserte Sprachsteuerung, die gemeinsam mit Microsoft entwickelt wurde. Sagt man zum Beispiel „Ich habe Hunger“, sucht das System Restaurants in der Nähe samt Rufnummer heraus. Fehlen eigentlich nur noch Befehle wie „Ich muss mal“ oder „Ich habe Lust“. Beliebt sind bei den Kunden die kleinen Einliter Turbobenziner mit 100 und 125 PS, auch wir können die Dreizylinder aus Erfahrung loben. Neu sind zwei aufgeladene 1,5 Liter Benziner mit 150 und 182 PS und auch bei den Dieseln lösen 1.500er Maschinen mit 95 oder 120 PS die alten 1,6 Liter Aggregate ab. Lange Rede, kurzer Sinn: Die erste Testrunde erfolgt im Focus mit 182 PS Benziner. Ein sehr laufruhiges Aggregat, das beim Ausdrehen nicht unangenehm kernig klingt. Leider sind Drehzahlen oft notwendig, denn unterhalb von 2.000 Touren kommt der vorläufige Ober Otto (der ST folgt in Kürze) nicht so recht aus der Knete. Hier hat Ford zu Testzwecken leider nur den Zweiliter mit 150 PS mitgebracht. Doch was heißt hier leider? Schon nach kurzer Fahrt wird klar: Dieser Motor passt perfekt zur scharfen Optik des Facelift Modells. Anders als manch TDI aus Wolfsburg verrichtet der Ford Selbstzünder vom Start weg leise seine Arbeit. Etwas ungewohnt ist lediglich die lange Getriebeübersetzung. Schaltfaul fahren im höchsten Gang ist damit nicht drin, bei 50 km/h muss es noch der Vierte sein. Im Gegenzug liegen bei Tempo 130 nervenschonende 2.000 Touren an. Wer partout nicht selbst schalten mag, für den bietet Ford ein Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Stufen an. Beide treffen einen vorzüglichen Kompromiss aus Komfort und Sportlichkeit. Sehr verbindlich lässt sich der kompakte Ford in Kurven beherrschen, während die Federung selbst grobe Unebenheiten wegsteckt. Hier zeigt sich: Eine gute Abstimmung macht eine Verstellbarkeit der Lenkkraft wie bei Hyundai oder adaptive Fahrwerke wie etwa das DCC von VW überflüssig.

Ford lässt im neuen Focus eine ganze Horde an Assistenzsystemen auf die Kunden los. Einige sind bereits bekannt und wurden verbessert: So kann das Auto jetzt bei drohender Gefahr bis 50 km/h selbsttätig bremsen, während der Tempomat mit Abstandsregelung nun bis zu 200 Sachen aktiv ist. Mit im Angebot sind auch eine Verkehrszeichener Erkennung, ein Totwinkelwarner und eine Einparkhilfe für Parklücken, die beim Herausfahren vor Querverkehr warnt. Mehr als die Hälfte aller Focus Käufer wählt die Topausstattung namens Titanium. Inklusive sind hier der Acht Zoll Touchscreen (aber nur mit Audiofunktion, Navigation kostet 300 Euro zusätzlich), eine Zweizonen Klimaautomatik, ein Tempomat und 16 Zoll Alus. Wer sich mit dem 100 PS Benziner zufriedengibt, zahlt beim Fünftürer 22.060 Euro. Mit dem 150 PS Diesel unter der Haube werden 26.810 Euro aufgerufen, der Turnier kostet exakt 800 Euro mehr. Natürlich darf der obligatorische Blick auf den Klassenprimus VW Golf nicht fehlen: Als Comfortline 2.0 TDI mit ebenfalls 150 PS und hinteren Türen kostet er 27.385 Euro, also 575 Euro mehr. Selbst vergleichen können Sie ab Oktober 2014, dann steht der neue Ford Focus beim Händler.
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