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VISIONS Nr. 217

Das Album, das wieder so nah an Nirvana ist wie ihr Debüt, bringt die Foo Fighters als laute Band zurück. Angeführt von einem Frontmann, in dessen Gegenwart die guten alten 90er noch lebendig klingen.

Das könnte langsam zur Tradition werden: Die Foo Fighters starten erneut mit dem besten Song in ihr neues Album, spannen uns diesmal aber nicht so lange auf die Folter wie noch mit dem langen Intro von „Pretender“ auf dem Vorgänger „Echoes, Silence, Patience Grace“. „THESE ARE MY FAMOUS LAST WORDS!“, schreit Dave Grohl im Opener „Bridge Burning“ nach wenigen Sekunden mit einer so feurigen Inbrunst, dass man den Worten auch mit Großbuchstaben nur annähernd gerecht wird. Es sind natürlich nicht seine letzten Worte „Wasting Light“ hat im Gegensatz zu „Echoes, Silence, Patience Grace“ zehn weitere bedeutsame Rocksongs zu bieten. Wenn einen etwas kurz an die besinnlichen Minuten des Vorgängers zurückdenken lässt, dann ist es „I Should Have Known“, das von Dave Grohls eindringlichem Gesang ungemein profitiert. Dabei steht der ruhigste Track des Albums quasi stellvertretend für die alte neue Energie auf „Wasting Light“. Krist Novoselic schaute in Grohls Garage vorbei, um Akkordeon und Bass in „I Should Have Known“ zu spielen. Das Licht der Foo Fighters schwindet nicht, es lodert wieder auf: durch die kurzzeitige Rückkehr des Nirvana Gründungsmitglieds ebenso wie durch die kantige, wuchtige Produktion von Butch Vig, der vor 20 Jahren bekanntlich Nirvanas „Nevermind“ produzierte. Eine weitere Personalie, die für neuen sechssaitigen Schwung sorgt: Pat Smear, der kurz vor Kurt Cobains Tod Gitarre bei Nirvana spielte und auch schon einmal zum Line up der Foo Fighters gehörte. Nach über 15 Jahren klingt die Band,
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dessen kreatives und repräsentatives Zentrum nach wie Grohl ist, so erfrischend und lärmend wie lange nicht. Mit einem schneidenden Gitarrenriff und verzerrtem Gesang vibriert „White Limo“, in dessen ironischem Retrovideo Rock Prototyp Lemmy Kilmister eine klar weiße Limousine steuert, am oberen Ende der Lautstärkeskala. Der Rest auf „Wasting Light“ pendelt sich mit dominanten Gitarren, drängendem Schlagzeug und Grohls heißblütigem Gesang kurz vor dem roten Bereich ein. Das beschließende „Walk“ etwa puscht sich im Mittelteil herrlich nach vorne und erzählt womöglich die Geschichte der Foo Fighters zu hoffen wäre es: „I never wanna die, I’m on my knees, I never wanna die.“ „These Days“ wiederum schwingt sich mit schüchternem Beginn, bekannten Mitteln Steigerungen, Pausen, ein verzweifelter Text über Liebe und einem überwältigenden Refrain zu einem der besten und unvergesslichsten Songs des Albums auf. In den letzten Jahren wirkten die Foo Fighters in den Medien und auf den riesigen Festival und Stadionbühnen immer mehr wie die Dave Grohl Band. Der langhaarige Hüne steht noch immer im Rampenlicht, stellt seine Mitstreiter allerdings nicht mehr so sehr in den Schatten. „Wasting Light“ ist das Album einer Band, die es wie keine andere der wiedervereinigten oder noch aktiven Bands der glorreichen 90er Grunge Alternative ra versteht, Wurzeln ins Hier und Jetzt zu schlagen und die dabei trotzdem noch erfrischend und verdammt noch mal nach Rock klingt.

Schluss mit dem Fanboygekreische hier. Gegen die Demotape Rotzigkeit und Jahrhundertmelodien des Debüts kann dieses Album hier nur abstinken.

Für mich ist das hier nur gut produzierter, glatt gebügelter,

(„kantige, wuchtige Produktion von Butch Vig“??? wenn dem so ist, dann haben Mr. Vig und der Autor eine eigenartige Definition von wuchtig/kantig.),

ideen und kraftloser Hausfrauenrock; meistens schön im Midtempo bereich angesiedelt. Da drückt, kratzt und beißt rein gar nichts mehr (vgl. „This A Call“,
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„Alone Easy Target“ oder „Weenie Beenie“ vom Debüt.).