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Zehntausende strömen in die hochmodernen Arenen, Hunderttausende oder gar Millionen fiebern vor dem Fernseher mit in den USA genießen nur die Spiele der NFL einen höheren Stellenwert als die der NBA. Hier in Deutschland ist das Schauen von NBA Spielen noch nicht allzu sehr verbreitet. Grund: die Zeitumstellung von sechs Stunden zur Ostküste. Mittlerweile schlagen sich immer mehr Hardcore Fans die Nächte um die Ohren und wenn der League Pass irgendwann nicht mehr reicht, kommt man irgendwann zu dem Punkt: ab in die USA!

Das musst du gesehen haben!“

Du bist kein richtiger NBA Fan, wenn du noch nie live in der Halle warst“. Jahr für Jahr kramen immer mehr Deutsche ein paar Dollar zusammen, um sich einen Flug und ein Ticket für ein NBA Spiel leisten zu können. Zu mitreißend ist der Gedanke, Legenden und Kindheits Idole wie Paul Pierce oder Kevin Garnett, die man bislang höchstens aus dem Fernsehen gekannt hatte, mal vor Ort mitzuerleben. Auch bei mir war es so! Am vergangenen Sonntag war ich nämlich zum ersten Mal in meinem Leben in einer NBA Arena. Das Spiel der Brooklyn Nets gegen die Orlando Magic im Barclays Center sollte es sein. Knapp 50 Dollar kostete eine Karte in der zweiten Reihe des Oberranges mit guter Sicht auf das haselnussbraune Parkett. Damit war eine Karte für die Nets um sage und schreibe 100 Dollar billiger als die des Stadtrivalen eine Karte für die New York Knicks im Madison Square Garden hätte bei gleicher Position nämlich 150 Dollar gekostet und war übrigens auch schon ausverkauft!Nach einer halbstündigen Subway Fahrt von Downtown Manhattan nach Brooklyn und einem kurzen Abstecher zu Dunkin‘ Donuts (Boston Kreme Donuts sind der Hammer, das musste einfach mal gesagt werden!) lag es vor mir: das Barclays Center! Mit einer Kapazität von 17.732 Zuschauern sind zwar nur das Smoothie King Center in New Orleans und die Sleep Train Arena in Sacramento kleiner, aber das Barclays Center besticht weniger durch seine Größe, als mehr durch seine Modernität! 2012 wurde die Spielstätte der Nets eröffnet und tatsächlich wurde während der Bauarbeiten kein Cent gespart: schon auf dem großen Platz vor dem Eingang ragte eine riesige 360 LED Anzeige heraus und auch die Lobby war hochmodern. Zu meiner Freude erhielt jeder Besucher am Eingang eine Gratis iPhone Hülle (die Zeit der Kratzer liegt nun offiziell hinter mir!). Geworben wird weiterhin mit einem simplen Brooklyn mit dem die Franchise bereits seit seiner Umsiedlung aus New Jersey vor knapp zwei Jahren Zuschauer in die Halle locken will. An unzähligen Essens und Getränkeständen sowie einigen Fanshops vorbei ging es zum Aufzug. Die Treppe wäre zwar direkt daneben gewesen, aber erstens war sie nicht einmal solche markiert oder ausgeschildert und zweitens wurde sie von handgezählten null Personen genutzt this is the USA!

Zum Greifen nahe

Nach einer zehnminütigen Odyssee durch die gut gefüllten Gänge des Barclays Center war ich endlich an meinem Platz angelangt: Oberrang, schräg zum Spielfeld, gute Sicht. Zwar war der Court immer noch geschätzte 50 Meter entfernt, aber näher würde ich den Spielern wohl nie wieder kommen. Am vorderen Korb wärmten sich die Spieler aus Orlando um of the Year Victor Oladipo auf, während sich am anderen Ende des Feldes die Gastgeber auf die anstehende Partie vorbereiteten. Der Fünfte der Eastern Conference empfängt den 13. Die Nets mussten ohne Guard Shaun Livingston und den dauerverletzten Center Brook Lopez, der sich vor dem Spiel in einer Rede für die Unterstützung der Fans bedankte, auskommen und schickten Deron Williams, Joe Johnson, Paul Pierce, Andrej Kirilenko und Kevin Garnett ins Rennen. Bei den Magic fehlten Jameer Nelson und Nikola Vucevic, weshalb Victor Oladipo, Arron Afflalo, Maurice Harkless, Kyle O und Dewayne Dedmon starteten. Die Gäste aus Florida erwischten einen besseren Start in die Partie und führten bereits im ersten Viertel zeitweise mit zehn Punkten und mehr. Victor Oladipo hatte schnell acht Punkte auf dem Konto; die Starting Five der Nets konnte dem schnellen Offensiv Spiel und der guten Defense der Magic erstmal nichts entgegen setzen. Das änderte sich jedoch schlagartig mit der Einwechslung von Mason Plumlee. Der Rookie dominierte seine Gegenspieler nach Belieben und zwang Dewayne Dedmon sofort zu einer Zwangspause nach drei schnellen Fouls. Rebounds, Layups, ein krachender Alley Oop der Center bot den Fans alles, was sie sehen wollten. Da nun auch die Dreierschützen der Nets heiß liefen, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis das Team von Jason Kidd die Führung übernahm. Neben Plumlee spielten auch Joe Johnson und Mirza Teletovic, der mit 20 Punkten zum Top Scorer avancierte, stark, weshalb Brooklyn mit Orlando, die ihre komplette Starting Five im weiteren Spielverlauf kaum einsetzte, nur selten Probleme hatte. Fakt ist aber: das komplette Rahmenprogramm (Cheerleader, Dance Crew, Lichtershow usw.) erfordert in der Planung viel Zeit und hat auch seinen Preis. Was man im Fernsehen wegen der Werbung nicht zu sehen bekommt, sind die Auszeiten. Wer jetzt denkt, dass in dieser Zeit nur die Cheerleader über das Spielfeld springen, der irrt gewaltig! Sobald ESPN und Co. in die Werbung gehen, ertönt in der Arena laute Musik, die Menge fängt an zu tanzen und das Maskottchen, der schießt mit seiner T Shirt Kanone Andenken in die Menge, während im Hintergrund auch die Cheerleader ihren Einsatz haben. Sobald im TV dann wieder live übertragen wird, wird das Feld wieder für die Spieler geräumt. Der Satz könnten sich ja dann gegenseitig mit den Schlägern auf den Kopf schlagen hat mich spätestens dann nicht mehr gewundert, als ein Fan hinter mir auf die Dance Cam sauer war, weil sie ihn nicht eingeblendet hat, und wenig später das Maskottchen, das meinen Block besucht hat, anbrüllte, weil es ihm kein T Shirt mitgebracht hatte. Laut wurde es eigentlich nur, wenn eine von Ex Owner und Identifikationsfigur Jay Z im Voraus aufgenommene Audio Spur mit den Worten I need you scream ertönte oder auf dem Video Würfel die Silben und erschienen. Der Alley Oop Slam von Plumlee mit großem Abstand das Highlight des Spiels wurde von den Fans etwa so sehr gefeiert wie ein Zweier in Deutschland.

Tut die BBL auch?

Apropos Deutschland: bei all der Kritik, die ich in den vergangenen Zeilen an der NBA geäußert habe, habt ihr euch sicherlich die Frage gestellt: tut es die deutsche BEKO BBL denn dann auch? Ich persönlich muss sagen, dass die Stimmung auf deutschem Boden im Vergleich zur USA natürlich überragend ist, aber ich kann mit dem total taktisch orientierten Spielstil der Teams überhaupt nichts anfangen! Und auch trotz aller dieser Kritikpunkte bin ich extrem froh, dass ich mir dieses Spiel angeschaut habe und gebe jedem, der die Chance, die Lust, das Geld und die Zeit dazu hat, den Rat: schaut euch ein NBA Spiel an! Es muss nicht im Barclays Center sein, es muss nicht in New York City sein, aber es ist eine Erfahrung, die ihr als Hardcore NBA Fan niemals vergessen werdet!

Kann die Erfahrungen nur teilen. War bisher in den Arenen in New Orleans, Orlando und Houston. Statt Aufzügen gibt es in Orlando und Houston Rolltreppen.

Gerade das Rahmenprogramm während der Auszeiten ist mehr als nur üppig. Cheerleader, Rentner Tänze Scream Challenges verschiedener Blöcke und und und

Was auch total typisch ist: Die Leute kommen kurz vor knapp und verlassen die Halle (sofern es sich um einen Blowout handelt) auch wieder zeitig.

Die Fressmeile ist überall gleich aufgebaut. Ob Popcorn Nachos oder Fries. Hauptsache Kalorien. Die Preise sind auch dementsprechend. In Houston hätte ne lumpige Wasserflasche 5 (in Worten: fünf!) Dollar gekostet.
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